In Frankreich wurde eine Steuer auf kohlensäurehaltige Getränke

eingeführt. Der französische Verfassungsrat hat laut Medical Xpress eine neue Steuer auf süße kohlensäurehaltige Getränke eingeführt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, das zunehmende Auftreten von Fettleibigkeit im Land zu bekämpfen.

Die mögliche Einführung einer neuen Steuer wurde im August angekündigt. Gleichzeitig wurde berichtet, dass dies im Rahmen eines groß angelegten Regierungsprogramms zur Bekämpfung der Fettleibigkeit geschieht. Darüber hinaus entspricht die zusätzliche Besteuerung dem Spardiktat, das aufgrund der Wirtschaftskrise im Euroraum eingeführt wurde.

Die Steuer auf Süßspeise wird auf einen Cent pro Getränkedose festgesetzt. Es wird erwartet, dass die Innovation das Budget um 120 Millionen Euro pro Jahr auffüllen wird.

Dieser Schritt der französischen Regierung wurde von Herstellern kohlensäurehaltiger Getränke scharf kritisiert. So sagte Coca-Cola im September, dass die geplante Investition von 17 Millionen Euro in einem Werk im Süden des Landes ausgesetzt wird. Die offizielle Erklärung des Unternehmens sagt, dass dies "ein symbolischer Protest gegen die Steuer ist, die unser Unternehmen schädigt und unsere Produkte stigmatisiert".