Das Immunsystem wirkt auf unerwartete Weise unter Stress

In den Bedingungen des langdauernden Stresses rufen die Immunzellen - die Monozyten - die Symptome der Angst herbei, zeigten die Experimente mit den Mäusen. Dies erklärt, warum Stress oft zu Stimmungsstörungen führt und wie man mit diesem Problem umgehen kann. Ohio University fand heraus, dass der Körper eine Zwei-Wege-Verbindung zwischen dem zentralen Nervensystem und der Peripherie hat. Es beeinflusst das Verhalten.

Wenn während eines Traumas oder einer Infektion Immunzellen von einer beschädigten Stelle angezogen werden, werden Monozyten unter dem Stress vom Knochenmark zum Gehirn hingezogen, was dort eine Entzündung verursacht und Symptome der Angst hervorruft, ohne jedoch das Gewebe zu schädigen. Monozyten umgeben die Gefäße und dringen in die mit Angst und Angst verbundenen Hirnareale ein. Dazu gehören der präfrontale Kortex, die Amygdala und der Hippocampus.

Während des Experiments wurden Nagetiere Stress ausgesetzt, der mit der so genannten sozialen Läsion in Verbindung gebracht wurde (ein sehr aktiver Mann wurde in der Zelle eingesperrt). Tiere gehorchten und litten unter Angstzuständen. Je häufiger Tiere einer sozialen Niederlage gegenüberstanden, desto größer war die Angst.

Es wurde übrigens nachgewiesen, dass die Hirnzellen der Mikroglia - der ersten Linie der Immunabwehr des Gehirns - bei längerem Stress aktiviert werden und teilweise für Signale verantwortlich sind, die Monozyten aus dem Knochenmark ins Gehirn rufen.