Jungs wachsen vor

Die Kluft zwischen körperlichem und sozialem Wachstum bei jungen Männern nimmt weiter zu. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts wird das Alter der Pubertät bei Männern in jedem Jahrzehnt um 25 Monate reduziert. Die heutigen 18-Jährigen passen körperlich zu den 22-jährigen Männern des Jahres 1800. Zu diesem Schluss kommt das nach Max Planck benannte Deutsche Institut für Demographie in Rostock.

"Ernährung und Umwelt werden für Menschen immer günstiger", sagt Demograf Joshua Goldstein.

Nach Aussage des Forschers ist ein solches Muster bei Frauen seit langem bekannt, jetzt wurde es experimentell bei Männern bestätigt.

Forscher warnen, dass in der Tat, in diesem frühen Wachstum gut ist nicht genug. Da sich Jungen früh körperlich älter fühlen, führt dies dazu, dass sie bereit sind, riskante Entscheidungen zu treffen, noch nicht sozial Erwachsene, ohne Lebenserfahrung. Dies kann zu einer erhöhten Mortalität führen.