Eine Heilung für einen gefährlichen Stamm der Vogelgrippe H7N9

In China verbreitet sich das Vogelgrippevirus H7N9 aktiv. Laut den neuesten offiziellen WHO-Daten (Stand: Oktober 2013) waren 137 Menschen mit diesem Virus infiziert und 45 Menschen starben daran, schreibt das "Remedium". Bis vor kurzem dachten die Wissenschaftler, dass dieses Virus nur unter den Vögeln zirkuliert. Aber die Fakten der menschlichen Infektion beweisen das Gegenteil.

Darüber hinaus können Virologen immer noch nicht die Quelle der Influenza finden und die klinischen Merkmale der Krankheit bestimmen. Eines ist klar: Viele Menschen, die mit den Symptomen infiziert sind, sind extrem schwierig. Glücklicherweise gibt es keine registrierten Fälle der Übertragung des Virus unter Menschen. Professor Jürgen Richt leitet das Zoonosen- und Neuinfektionen-Kontrollprogramm des US-Heimatschutzministeriums.

Zusammen mit Kollegen untersucht er das H7N9-Virus und äußert Bedenken hinsichtlich Mutationen im viralen Genom. Insbesondere macht der Ersatz von S31N in dem M2-Protein die Belastung gegenüber Blockern des M2-Ionenkanals widerstandsfähig. Andere isolierte Stämme enthalten eine Mutation von R292K in der Struktur der Neuraminidase, die zur Resistenz gegen populäre Medikamente führt - Oseltamivir und Zanamivir. Und das sind die einzigen wirksamen Medikamente für verschiedene Arten von Grippe bis heute.

Immunität gegen das H7N9-Virus ist nicht wie der Impfstoff. Deshalb setzen Wissenschaftler auf Drogen. Experten haben herausgefunden: Interferon alpha-n3 unterdrückt die Reproduktion von Wildtyp-Stämmen und resistent gegen Tamiflu. Auf der Basis dieses Interferons wurden bereits bereits für die Klinik zugelassene Medikamente entwickelt. Im Falle einer beginnenden Pandemie haben die Ärzte daher wahrscheinlich ein wirksames Mittel zur Hand.